Eine gemeinsame Initiative von Kirchengemeinde, Marktgemeinde und Diakonie Bamberg-Forchheim

Quartiersmanagement im Markt Wiesenttal

Quartiersmanagerin Diana Könitzer (links) bei der Vorstellung des Projektes im Oktober 2019.

Weil sich nicht jeder unter dem Begriff "Quartiersmanagement" etwas vorstellen kann - so wurde Quartiersmanagerin Diana Könitzer etwa gefragt: "Welche Quartiere suchen Sie denn?" - bekam das am 1. Dezember 2019 gestartet Projekt den Beinamen "Lebendiges Wiesenttal" verliehen.

Lebendiges Wiesenttal

Unter einem lebendigen Wiesenttal kann man sich vielleicht eher vorstellen, worum es geht. Ziel des Programms ist es, die Marktgemeinde und ihre Ortsteile gemeinsam mit den Bürgern weiterzuentwickeln, lebenswert zu gestalten und fit für die Zukunft zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich mehrere Partner zusammengetan: die Marktgemeinde Wiesenttal, die Initiative "Gemeinsam statt einsam in Wiesenttal", die Kirchengemeinden Muggendorf, Streitberg und Wüstenstein sowie die Diakonie Bamberg-Forchheim.

Diese Kooperationspartner stellen auch den Beirat, der Diana Könitzer in ihrer Arbeit begleitet. Ihm gehören an Bürgermeister Helmut Taut, Seniorenbeauftragte Ingrid Hilfenhaus, Dekan Günther Werner, Pfarrerin Ulrike Werner, die Pfarrer Peter Herbert und Martin Völkel sowie Diakon Wolfgang Streit.

Die Stelle der Quartiersmanagerin umfasst zwanzig Wochenstunden, die, wie auch die anfallenden Sachkosten, zu achtzig Prozent durch Mittel der Fernsehlotterie refinanziert sind. Die restlichen zwanzig Prozent trägt die Diakonie Bamberg-Forchheim, die auch Anstellungsträgerin ist, aus eigenen Mitteln. Das Quartiersbüro am Dorfplatz 2 in Streitberg wird von der Marktgemeinde Wiesenttal zur Verfügung gestellt.

Pfarrerin Ulrike Werner, Diakon Wolfgang Streit, Diana Könitzer und Bürgermeister Helmut Taut (von links) bei der Vorstellung von Diana Könitzer am 1. Advent 2019.

Die Mittel der Fernsehlotterie stehen zunächst für die Dauer eines Jahres zur Verfügung. Innerhalb dieses Jahres muss der Handlungsbedarf im Markt Wiesenttal erhoben und der Antrag für die Weiterführung des Projektes gestellt werden. Maximal fünf Jahre können gefördert werden.